Aktuelle Studien Neurochirurgie und NeuroIntensivmedizin (2026)
zusammengestellt von Dr. med. Sylvia Bele
Welche neuen Erkenntnisse gibt es für die Neurointensivmedizin? Ein Überblick von Dr. Sylvia Bele über aktuelle und neu gestartete Studien zu ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfällen, neuroprotektiven Ansätzen sowie Subarachnoidalblutungen zeigt, welche Entwicklungen die klinische Praxis künftig prägen könnten.
- CREST-2 Studie
- Methylprednisolone Adjunctive to Endovascular Thrombectomy for Stroke (MIRACLE)
- Edoxaban foR IntraCranial Hemorrhage Survivors with Atrial Fibrillation (ENRICH-AF)
- Comparison of LAA-Closure vs Oral Anticoagulaiton in Patients with NVAF and Status Post Intracranial Bleeding: CLEaRANCE
- Oral faCtor Eleven A iNhibitor asundexian as novel antithrombotiC (OCEANIC-STROKE)
- Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage Multi-Omics Research Program
- Endovascular Therapy for Cerebral Vasospasm After Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage (RESCUE-CV)
Weitere interessante Studien, die noch nicht abgeschlossen sind:
- Prospective Observational Multimodal Neuromonitoring in Adult NSICU Patients – NCT 07577717
Beschäftigt sich mit einem neuen nicht invasiven Monitoringverfahren -> Brain4Care, um den Parameterverlauf beim Auftreten eines Vasospasmus oder DIND zu erfassen.
Mechanisms of Brain-Heart-Injury of Post-Intracranial Hemorrhage – NCT 06906432
- Diese Studie soll die pathophysiologischen Mechanismen untersuchen, die für die kardiale Beteiligung nach intrazerebraler Blutung verantwortlich sind. Dies soll mit Hilfe von multimodalen OMICS-Tests erfolgen
- Mit Hilfe der gleichen Testformen sollen die pathophysiologischen Mechanismen des DIND untersucht werden
- Geplant mindestens 1.000 PatientenNoninvasive CA Monitoring Validation and Autonomic Modulation in aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage – NCT 07577739
- Es handelt sich um eine Studie, die aus 2 Komponenten besteht.
- Es soll das Brain4Care Monitoring bei EVD Clamping validieren.
- Zudem sollen die Effekte eines zervikalen Sympathikusblocks und einer transkutanen aurikulären Vagusnervstimulation auf die zerebrale Autoregulation untersucht werden.




