In einer neurologischen Notfallsituation zählt jede Sekunde. Ischämischer Schlaganfall, Hirnblutungen, Bewusstseinsstörungen, Schwindel, Status epilepticus – aber wie sind solche Grenzsituationen richtig zu managen? Ein wichtiges Thema auf der ANIM 2026, dem größten europäischen Kongress für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin vom 05. bis 07. Februar 2026 in Dortmund.
Welche spezifischen notfallmedizinisch relevanten Krankheitsbilder erwarten Notärztinnen und Notärzte? Was sind die wichtigsten Leitsymptome? Was ist zu tun bei typischen neurologischen Notfällen? Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Raimund Helbok, Linz, und Prof. Dr. Hagen B. Huttner, Dresden, wird in der Session „Der neurologische Notfall: Do's and Don'ts“ veranschaulicht, wie evidenzbasierte Entscheidungen Leben retten können – und welche Fehler es unbedingt zu vermeiden gilt. Mit Blick auf die Akutdiagnostik und Akuttherapie der wichtigsten neurologischen Notfallsituationen werden die wichtigsten Handlungsempfehlungen und Fallstricke anhand der neuesten wissenschaftlichen Datenlage praxisnah beleuchtet. Das Akut-Management neurologischer Notfälle hat eine große prognostische Wertigkeit für Überleben und Langzeitmorbidität der Patienten.
Das interdisziplinäre Programm der ANIM 2026 umfasst 21 wissenschaftliche Symposien zur Neurointensiv- und Notfallmedizin. In zwei speziellen Diskussions-foren geht es um „Neue Leitlinien – relevant für Neuro-Intensiv“ und um das große Thema „Subarachnoidalblutung“. Weitere Kongress-Higlights sind internationale Symposien zu den Themen „Coma: Inside and outside the box“ sowie „Cerebral blood flow and metabolism“. Neben den Schwerpunkten Künstliche Intelligenz sowie Gender Equality in der neurologischen und neurochirurgischen Intensiv- und Notfallmedizin sind spannende Diskussionen zum Thema „Organspende in der NeuroIntensivmedizin – zwischen Leben, Ethik und Verantwortung“ zu erwarten.
Kooperierende Fachgesellschaften wie die Deutsche Schlaganfallgesellschaft (DSG), die Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Neuromedizin (ADNANI), die Deutsche Gesellschaft für Liquordiagnostik und klinische Neurochemie (DGLN), die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) und die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) tragen mit eigenen Symposien zur Themenvielfalt des hochkarätigen Kongresses teil.
Lesen Sie mehr zu den Tagungsschwerpunkten und Highlights im Pressebereich auf der ANIM-Website






