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Neuro-EHEC: Krise bewältigt – Neue Erkenntnisse kurz vor Publikation |
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 09:57 Uhr |
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(27.01.2012) Im Mai 2011 hatten sich in Deutschland, vor allem in den nördlichen Bundesländern, 4794 Menschen (Robert Koch Institut, Dez.2011) mit dem EHEC-Erreger infiziert. 852 entwickelten ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS). Von diesen Patienten entwickelten etwa 50% neurologische Symptome. Dies berichtete Prof. Dr. Christian Gerloff, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE), auf der ANIM 2012 in Berlin. Das durch eine EHEC-Infektion ausgelöste Krankheitsbild ist schon lange bei Kindern bekannt, allerdings sehr selten. Die größte publizierte Fallserie umfasst 24 Fälle aus über 30 Jahren. Diese Zahlen sind nicht vergleichbar mit der letztjährigen EHEC-Epidemie, die eine ganz andere Dimension besaß, betonte Gerloff.
Die Hamburger Erfahrung aus der EHEC-Krise wurde in drei Studien zusammengefasst, die in Revision bzw. zur Publikation eingereicht sind. Eine Studie beschreibt die neurologischen Komplikationen sowie die neuroradiologischen und histopathologischen Befunde bei 217 Patienten mit HUS, von denen 104 (48%) neurologische Symptome aufwiesen. Dies ist vermutlich repräsentativ für diese Epidemie. Das Alter der Patienten betrug median 39-42 Jahre, der Frauenanteil überwog mit 70 % deutlich. Die Latenz vom Auftreten des ersten Durchfalls bis zum Auftreten erster neurologischer Symptome lag bei median 5 Tagen.
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Prof. Dr. Rainer Dziewas erhält H. G. Mertens Preis |
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Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 16:43 Uhr |
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(Berlin, 19.01.2012) Der von der DGNI und der DGN alle zwei Jahre ausgelobte H.G. Mertens Preis für innovative therapierelevante Forschung im Bereich der neurologischen Intensivmedizin und der allgemeinen Neurologie geht an Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster. Dies gab Prof. Dr. Andreas Unterberg als Präsident der DGNI am 19. Januar 2012 auf der Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM) in Berlin bekannt. Mit Hilfe magnetenzephalografischer Untersuchungen bei Schlaganfallpatienten mit Dysphagie konnte Dziewas nachweisen, dass sowohl eine Reduktion der ipsiläsionalen als auch der kontraläsionalen schluckaktbezogenen Hirnaktivität vorliegt. Möglicherweise lässt sich in Zukunft diese Erkenntnis auch therapeutisch nutzen, indem man stimulatorisch interveniert.
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Höhepunkte der ANIM 2012 – Im Gespräch mit Kongresssekretär Dr. Gerhard Jan Jungehülsing |
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Freitag, den 23. Dezember 2011 um 11:48 Uhr |
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Traditionell sind Weihnachten und die Tage bis Silvester eine Zeit der Rückschau. Die DGNI blickt lieber voraus – zusammen mit dem Kongresssekretär der Arbeitstagung NeurointensivMedizin, Dr. Gerhard Jan Jungehülsing. Im Visier: Aktuelle und traditionelle Themen der ANIM, die vom 18. bis zum 21. Januar 2012 in Berlin statt findet.
Die ANIM 2012 ist die 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG). Was hat Tradition? Jungehülsing: Das Besondere an der ANIM ist, dass hier verschiedene Fach- und Berufsgruppen zusammenkommen. Hier treffen sich Ärzte aus der Neurochirurgie, der Neurologie, der (Neuro-) Radiologie, der Anästhesie und anderen Fächern, Pflegepersonal, Logopäden, Ergotherapeuten, Studienassistenten und andere in der Intensivmedizin Tätige, um sich auszutauschen und fortzubilden. Mit schätzungsweise 1500 Teilnehmern erwarten wir in Berlin einen Besucherrekord.
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Für Sie gelesen – im Januar |
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Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 14:47 Uhr |
Das Wichtigste auf einen Blick: Interessante Abstracts, Artikel und Kommentare, die im Januar 2012 im Bereich NeuroIntensiv- und Notfallmedizin veröffentlicht wurden.
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Minimales Bewusstsein mittels EEG am Krankenbett besser erkennen
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Neurologischer Aufwachtest erhöht Stresshormonlevel bei SHT-Patienten
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Stammzell-Therapie bei sekundär progressiver MS sicher
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Kranioplastik: Frühe Reimplantation für einige Patienten vorteilhaft
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Pressekonferenz ANIM: EHEC – Lehren aus der Krise |
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 10:19 Uhr |
Neurointensivmedizin - interdisziplinär, innovativ und hochaktuell
Im Frühjahr 2011 infizierten sich in Deutschland 4794 (Robert Koch-Institut, Stand: 21.12.2011) Menschen mit dem Darmbakterium EHEC. Die meisten Patienten litten unter wässrigen bis blutigen Durchfällen. 852 entwickelten ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS), eine Krankheit, bei der die Blutgefäße, die Blutzellen und die Nieren angegriffen werden. Rund die Hälfte davon musste künstlich beatmet werden, erlitt epileptische Anfälle, Sprachstörungen, Verwirrtheit oder Lähmungen.
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Kommentierte Studien – NIMA 2011 erschienen |
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Montag, den 19. Dezember 2011 um 09:09 Uhr |
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76 Seiten NEURO INTENSIVMEDIZIN AKTUELL 2011:
Neue Literatur zu Grundlagen, Klinik, Diagnostik und Therapie intensivneurologischer Erkrankungen. Die Redaktion um Professor Lutz Harms (Charité Berlin) hat in den Kategorien "Allgemeine Intensivmedizin" und "neurologische Intensivmedizin" in diesem Jahr insgesamt 30 aktuelle Studien diskutiert und bewertet. Der NIMA steht hier für alle Mitglieder und interessierte NeuroMediziner kompakt als Heft zum Download bereit.
NIMA 2011 herunterladen |
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